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Plastische Chirurgie Stadelhofen in Zürich: medizinische und ästhetische Handchirurgie

Kaum ein medizinisches Gebiet ist so umfangreich, vielfältig und abwechslungsreich wie die plastische Chirurgie. Neben den üblicherweise bekannten Schönheitsoperationen umfasst sie auch die Handchirurgie, die einerseits einen ästhetischen andererseits einen medizinischen Hintergrund haben kann. In unserer Praxis behandeln wir im Zuge der Handchirurgie verschiedene Erkrankungen, Fehlbildungen und Verletzungen. Vielfältige Beeinträchtigungen können zu dauerhaften Einschränkungen des gesamten Handapparats führen – wir helfen unseren Patienten, damit die Hand dauerhaft belastbar bleibt. Zu unserem breiten Behandlungsspektrum zählen beispielsweise:

  • das Karpaltunnelsyndrom
  • das Ganglion (bekannt als Überbein)
  • die Ringbandspaltung (auch Spickfinger)
  • Dupuytren (Kontraktur)

Handchirurgie Zürich bei Karpaltunnelsyndrom

Das Karpaltunnelsyndrom tritt recht häufig auf. In den meisten Fällen verschwindet es jedoch von allein oder durch verschiedene wirkungsvolle Übungen. Bei einigen Patienten kann das Karpaltunnelsyndrom zu einem dauerhaft wiederkehrenden Problem werden. Merkmal des Syndroms ist eine Einengung im Sehnenfach des Handgelenks. In der Folge wird der mittlere Nerv des Armes eingeklemmt. Dieser Nerv ist für die Versorgung verschiedener Handbereiche zuständig. Beim Auftreten des Karpaltunnelsyndroms leiden die Patienten unter Taubheitsgefühlen, Missempfindungen bis hin zu Schmerzen und später sogar Lähmungen oder Funktionsstörungen der Hand.

Die Ursachen für das Syndrom sind vielfältig. Infrage kommen ein von Grund auf enger Karpaltunnel, eine Vererbung oder eine dauerhafte Überlastung des Handgelenks. Auch Verletzungen oder Entzündungen sind möglich. Prinzipiell gibt es verschiedene konservative Möglichkeiten der Behandlung. Alternativ besteht allerdings stets die Möglichkeit einer Operation über die plastische Handchirurgie. Über operative Maßnahmen sollten Sie nachdenken wenn:

  • Sie nachts starke Schmerzen verspüren
  • die Leistungsgeschwindigkeit deutlich nachlässt
  • Sie ein dauerhaftes Taubheitsgefühl in der Hand verspüren
  • konservative Behandlungsmethoden innerhalb von vier Wochen keine Linderung schaffen

Plastische Chirurgie bei Überbein, Spickfinger, Kontrakturen und anderen Beschwerden

Mit unserer Praxis für die Handchirurgie in Zürich helfen wir Ihnen nicht nur bei einem vorliegenden Karpaltunnelsyndrom. Wir behandeln auch bei einem Ganglion, einer Ringbandspaltung, Dupuytren und weiteren Erkrankungen der Hand. Bei einem Ganglion handelt es sich etwa um einen sehr häufig vorkommenden, gutartigen Tumor, der überwiegend am Handgelenk oder an den Fingergelenken vorkommt. In unserer Praxis haben wir die Möglichkeit, Ihr Überbein mit einer konventionellen oder endoskopischen Operation zu beseitigen.

Bei dem Spickfinger, auch bekannt als schnellender Finger oder medizinisch als Ringbandspaltung ist die Beugesehnenscheide im Bereich des Ringfingers verengt. Ursache ist eine entzündliche Veränderung. Symptomatisch sind Schmerzen in der Handinnenfläche, die sich auf Höhe der Grundgelenke des betroffenen Fingers manifestieren. Typischerweise schnellt oder spickt der betroffene Finger. Später kann eine vollständige Bewegungsunfähigkeit eintreten. Ähnlich wie bei einem Karpaltunnelsyndrom sind konservative Behandlungsmethoden wie Injektionstherapien bekannt. In der Plastischen Chirurgie Stadelhofen sind zudem operative Lösungen der Handchirurgie gegeben. Die operative Behandlung ist binnen fünf bis zehn Minuten abgeschlossen. Eine Besserung der Beschwerden stellt sich für den Patienten unmittelbar nach der OP ein.

Kontaktieren Sie unsere Praxis für plastische Chirurgie Stadelhofen in Zürich

Dank unserer jahrelangen Erfahrung und Expertise auf dem Gebiet der Handchirurgie, behandeln wir die verschiedensten Erkrankungen der Hand. Wir helfen Ihnen, Schmerzen zu lindern und Symptome zu beseitigen. Nehmen Sie noch heute Kontakt zu uns auf und vereinbaren Sie einen persönlichen Termin in unserer Praxis für plastische Chirurgie Stadelhofen in Zürich.

Häufig gestellte Fragen…

…zum Karpaltunnelsyndrom

Beim Karpaltunnelsyndrom übt ein verengtes Sehnenfach, der sogenannte Karpaltunnel, im Handgelenk Druck auf den mittleren Armnerv aus. Der Armnerv, der verschiedene Bereiche der Hand versorgt, wird dadurch eingeklemmt, belastet und gereizt. Oftmals nehmen Betroffene die Symptome in einem frühen Stadium nicht ernst.

Darunter fallen das nächtliche Einschlafen der Hände sowie kribbelnde Missempfindungen an der Handinnenfläche. Anfangs genügt es häufig, die Hand umzulagern. Später können starke Schmerzen auftreten, die bis in die Schulter hinaufziehen. Besteht der Druck über einen längeren Zeitraum, wird der betroffene Nerv zunehmend geschädigt. Die unangenehmen Empfindungen in den Fingern verschwinden, dafür werden diese weitgehend gefühllos. Was aufgrund von Muskelabbau am Daumen mit einem verschlechterten Tastsinn begonnen hat, kann später zu Lähmungen führen. Daher sollten Sie bereits erste Anzeichen für ein Karpaltunnelsyndrom neurologisch untersuchen lassen.

Je nach Schwere der Erkrankung gibt es beim Karpaltunnelsyndrom verschiedene Möglichkeiten der Behandlung. Für alle Therapien gilt: Sie werden unmittelbar nach der Diagnose begonnen, da jede Verzögerung den Nerv weiterer Schädigung aussetzt, was die Folgeerscheinungen verschlimmern kann. Grundsätzlich sind folgende zwei Behandlungsmöglichkeiten zu unterscheiden:

  • Konservative Karpaltunnelsyndrom-Therapie
  • Operative Karpaltunnelsyndrom-Therapie

In leichten bis mittelschweren Fällen wird zunächst versucht, die Beschwerden mit einer konservativen Therapie ohne chirurgischen Eingriff zu lindern. Diese findet Anwendung, wenn die Schmerzen der Betroffenen zwar als belastend, aber nicht als vollkommen einschränkend im Alltagsleben eingestuft werden. Zu den konservativen Methoden zählen z.B. das nächtliche Ruhigstellen des Handgelenks sowie Kortisonpräparate, die ins Handgelenk gespritzt oder per Tablette eingenommen werden. Ist der Nerv schon so weit geschädigt, dass eine konservative Therapie nicht mehr ausreicht, ist eine Operation sinnvoll.

Oftmals kommt es vor, dass Betroffene erst sehr spät einen Arzt aufsuchen. Treten bereits starke nächtliche Schmerzen oder ein anhaltendes Taubheitsgefühl auf, ist eine Karpaltunnel-Operation sinnvoll. Ein Hand- oder Neurochirurg führt diese in der Regel ambulant unter lokaler Betäubung durch. Wie lange der Eingriff dauert, kann pauschal nicht festgelegt werden, da die Operation von der Vorgehensweise und den anatomischen Gegebenheiten abhängt.

Im Anschluss an die Operation erhalten Sie eine Gipsschiene, um das Handgelenk für mindestens einen Tag völlig ruhigzustellen. Meist sind schon in der ersten Nacht die typischen Kribbel- und Einschlafgefühle der Finger besser. Allerdings dauert es etwas länger, bis die volle Sensibilität wieder in die Fingerkuppen zurückgekehrt ist. Ein bis zwei Tage nach der Operation werden die Operationswunden in einem Kontrolltermin untersucht und der Kompressionsverband wird durch ein Pflaster ersetzt. Anschliessend sollten Sie mit einfachen Fingerübungen beginnen, um die Beweglichkeit und den Heilungsprozess zu fördern.

Nach etwa 12 bis 14 Tagen werden die Fäden über der OP-Narbe entfernt, die Sie anschliessend mit einer handelsüblichen fetthaltigen Salbe pflegen können. In den ersten Tagen nach der OP besteht ein leichter Wundschmerz, den Sie mit schmerzstillenden Medikamenten und Kühlpackungen lindern können. Wann Sie nach der Operation wieder voll in das Arbeitsleben einsteigen können, ist abhängig vom Umfang des Eingriffs sowie der Beanspruchung des Handgelenks im Beruf.

…zur Ringbandspaltung (Spickfinger)

Ein häufiges Krankheitsbild im Handbereich ist der sogenannte Spickfinger oder auch schnellende Finger, der in der Fachsprache als Ringbandspaltung bezeichnet wird. Man erkennt einen Spickfinger daran, dass beim Beugen nach vorne sowie beim Strecken Schwierigkeiten auftreten. Zudem ist die Beugesehne des entsprechenden Fingers an einer bestimmten Stelle knötchenartig verdickt, sodass die Sehne nicht wie gewöhnlich durch das entsprechende Ringband gleiten kann. Dies führt zu einer ruckartigen und meist schmerzhaften Bewegung, sobald der Finger gebeugt oder gestreckt wird. Besonders häufig erkrankt der Daumen, wobei auch alle anderen Finger betroffen sein können.

Sind die Symptome bei einem Spickfinger noch nicht allzu stark ausgeprägt, ist nicht in jedem Fall ein chirurgischer Eingriff nötig. Oftmals ist eine konservative Behandlung mit entzündungshemmendem Kortison ausreichend. Ist die Erkrankung schon weiter fortgeschritten und die Beugesehne entsprechend angeschwollen, wird der Spickfinger operativ behandelt. Dabei wird das Ringband durch einen kleinen Schnitt gespalten, sodass im Anschluss wieder flüssige Bewegungen des betroffenen Fingers möglich sind.

Der operative Eingriff erfolgt ambulant unter lokaler Betäubung und dauert etwa 15 bis 25 Minuten. Bereits unmittelbar nach der OP können Sie den operierten Finger wieder bewegen.

In der Regel können Sie sofort nach dem Eingriff nach Hause gehen. Zwar sollten Sie den Finger für etwa zwei bis drei Wochen nicht übermässig belasten, doch eine aufwendige Nachsorge ist nicht erforderlich.

…zum Ganglion (Überbein)

Ein Überbein, im medizinischen Fachjargon Ganglion genannt, bezeichnet eine mit Flüssigkeit gefüllte zystische Aussackung an Gelenken. Am häufigsten tritt diese Erkrankung bei Frauen zwischen dem 20. und 30. Lebensjahr auf. Meist macht sich ein Ganglion in Form einer Beule am Handgelenk oder Handrücken bemerkbar. Diese prallelastische Wölbung kann einen Durchmesser von wenigen Millimetern bis einigen Zentimetern aufweisen. Zwar kann es zu einem Druckschmerz in Verbindung mit Bewegungseinschränkungen oder einem Taubheitsgefühl kommen, doch meist empfinden Betroffene keinerlei körperliche Beschwerden.

Ein Ganglion muss nicht unbedingt behandelt werden. In vielen Fällen verursacht es keine Beschwerden und verschwindet nach einiger Zeit von allein wieder. Allerdings empfinden manche Betroffene das Überbein aus ästhetischen Gründen als störend oder verspüren Schmerzen bei bestimmten Bewegungen. Grundsätzlich bestehen drei Möglichkeiten der Behandlung:

  • Konservative Behandlung: Durch Ruhigstellen wird verhindert, dass das Ganglion grösser wird oder es zu Fehlbelastungen kommt.
  • Aspiration: Der Arzt sticht mit einer feinen Hohlnadel in das Überbein und saugt die enthaltene Flüssigkeit ab.
  • Operation: Ein Chirurg entfernt das Überbein operativ und verschliesst das Gelenk so, dass keine Flüssigkeit mehr austritt.

Für die operative Entfernung eines Ganglions ist in der Regel nur eine lokale oder regionale Betäubung notwendig. Die Dauer des ambulanten Eingriffs hängt von der Grösse des Ganglions und den anatomischen Gegebenheiten ab.

Sie können direkt nach dem Eingriff nach Hause gehen. Zwar sollen die Finger in den ersten Tagen nach der OP bewegt, aber keinesfalls belastet werden. Nach ein bis zwei Tagen ist der erste Verbandswechsel notwendig. Anschliessend ist der elastische Druckverband zehn bis zwölf Tage zu tragen, danach können die Fäden entfernt werden. Insgesamt dauert die Erholungsphase etwa drei bis vier Wochen.

…zur Dupuytren-Kontraktur

Bei einer Dupuytren-Kontraktur verlieren Patienten durch verkürzte Sehnenstrukturen in der Hand die Fähigkeit, ihre Finger zu strecken. Die Erkrankung betrifft häufig beide Hände und tritt hauptsächlich bei Männern ab 50 auf. Meist verläuft die Krankheit schmerzlos, zunächst bemerken Patienten eine strangförmige Verhärtung am Ringfinger und am kleinen Finger. Je stärker sich die Beugesehnen verkürzen, desto mehr sind die betroffenen Finger mit der Zeit in der Beugestellung fixiert. Patienten können diese zunehmend schlechter strecken, wobei die Ausprägung der Kontrakturen an den Händen unterschiedlich sein kann. Eine Begleiterscheinung sind zudem kleine Knoten auf der Handinnenfläche.

Massagen oder Krankengymnastik allein können das Fortschreiten der Krankheit nicht aufhalten. Da solch konservative Behandlungen bei einer Dupuytren-Kontraktur keine Erfolge erzielen, ist die sogenannte Morbus-Dupuytren-Operation die Behandlung der Wahl. Zu dieser wird geraten, wenn die Krankheit bereits fortgeschritten ist und der Patient die betroffene Hand nicht mehr flach auf den Tisch legen kann. Bei der Operation wird das verkürzte Gewebe entfernt, um die Beweglichkeit der Hand wiederherzustellen. Dies geschieht, in dem die verkürzte Aponeurose der Handinnenfläche zickzackförmig gespalten wird. Durch die spezielle Technik entstehen bei der Operation keine oder nur wenige Narben.

Der operative Eingriff kann sowohl ambulant als auch stationär durchgeführt werden und erfolgt unter Voll- oder Teilnarkose. Wie lange die Operation dauert, hängt von den anatomischen Gegebenheiten und dem Stadium der Krankheit ab. In einfachen Fällen ist der Eingriff in weniger als einer Stunde beendet, bei fortgeschrittener Erkrankung kann er aber auch mehrere Stunden in Anspruch nehmen.

Nach dem ambulanten Eingriff können Sie direkt nach Hause gehen. Die Betäubung des Armes kann noch einige Zeit anhalten, weshalb Sie am Tag des Eingriffs nicht selbst Auto fahren sollten. Die betroffene Hand ist für etwa eine Woche in einer Gipsschiene ruhiggestellt, in der die Finger weiterhin beweglich bleiben. Um Schwellungen vorzubeugen, wird die Schiene nach einigen Tagen durch einen gepolsterten Verband ersetzt. Treten keine Komplikationen auf, ist die Hand nach etwa sechs Wochen wieder voll einsatzfähig.